Folgeprozess: Reden über das, was im Alltag besser laufen kann. Und das dann tun.


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Der Folgeprozess ist der Teil im Verlauf einer Mitarbeiterbefragung, der am wenigsten Standardverfahren aufweist. Das ist einerseits richtig, weil die unternehmensindividuellen Verhältnisse kein „one fits all“ zulässt.

Andererseits führt das oft dazu, dass der Folgeprozess zu wenig klar ist und nachgehalten wird. Daher sind diese Schritte wichtig:

  • Ausdrücklicher Auftrag: Die Unternehmensleitung formuliert einen „Folgeprozess-Auftrag“ an die Teams und ihre Führungskräfte, der beschreibt, was genau von ihnen erwartet wird. Das Signal: Es ist uns wichtig, dass etwas passiert.
     
  • Transparenz über Dokumentation: Die entwickelten Lösungen werden in geeigneter Form dokumentiert. Das Signal: "Wir wollen, dass jeder den Folgeprozess-Auftrag ernst nimmt."
     
  • Am Ball bleiben: Nach einer definierten Zeit (z. B. drei oder sechs Monaten) befasst sich die Unternehmensleitung mit den Ergebnissen des Folgeprozesses und gibt eine Rückmeldung dazu. Das Signal: "Wir meinen es tatsächlich ernst."
     
  • Erfolge zeigen: Begleitet wird der Folgeprozess mit einer Kommunikation von positiven Beispielen, z. B. guten Lösungen, die einzelne Teams gefunden haben oder die infolge von Anregungen aus der Mitarbeiterbefragung ergriffen wurden. Das Signal: "Positive Veränderungen sind möglich und bringen uns weiter! Die Mitarbeiterbefragung nutzt uns."